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Der TuS Hasslinghausen plant den nächsten Schritt

Julian Resch 01.08.2018 - 20:00 Uhr                Foto: Michael Scheuermann   

Sprockhövel. Der neue Trainer Jürgen Leifels soll mit variablen Fußball die Entwicklung beim TuS fortsetzen. Die sechs Zugänge heben das Durchschnittsalter an             

Langsam, aber stetig ist die Entwicklung des Fußball-A-Kreisligisten TuS Hasslinghausen in den vergangenen Jahren. Im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg landete der TuS auf Rang 14, in der vergangenen Spielzeit reichte es für Platz zwölf. In der kommenden Saison soll es wieder ein bisschen weiter nach oben gehen

Die Zugänge

Punktuell und mit einem klaren Plan haben sich die Hasslinghausener im Sommer verstärkt. Die mit Abstand jüngste Mannschaft in der abgelaufenen Spielzeit sollte mit ein paar erfahrenen Spielern versehen werden, und vor allem in der Defensive sahen die Verantwortlichen Handlungsbedarf. Asim Alkan (SV Ararat Gevelsberg) und André Ferrinho da Silva (TuS Esborn) sind gekommen, um die Abwehr zu stabilisieren. „Ferrinho da Silva ist unser Königstransfer“, sagt Teammanager und Co-Trainer Christian Parlow über seinen neuen Abwehrchef. „Er hatte auch Angebote aus höheren Ligen, aber unser Gesamtpaket hat ihn überzeugt.“ Für das Mittelfeld und den Angriff haben sich außerdem noch Pascal Graminsky (SSV Hagen), Apo Chaoui (Al-Sediq Hagen), Mounir Sallami (TuS Esborn) und Kevin Voß (SC Obersprockhövel II) dem TuS angeschlossen. Kevin Voß ist am Landringhauser Weg ja bestens bekannt, da vor seinem Wechsel zum SCO II schon für die Hasslinghausener spielte. „Apo Chaoui ist eine Rakete“, so Parlow. „Der wird sicher für ein paar tolle Momente sorgen.“

Die Abgänge

Den sechs Neuverpflichtungen stehen vier Abgänge gegenüber. Jan Schnerch und Daryo Büchner müssen aus beruflichen Gründen beim TuS aufhören, Patryk Sulek versucht beim TuS Hattingen in der Bezirksliga Fuß zu fassen und Gerrit Eisenberg ist zu seinem Stammverein SV Herbede zurückgekehrt.

Der Trainer

Schon vor Rückrundenbeginn der vergangenen Saison stand fest, dass die Hasslinghausener die Spielzeit 2018/2019 mit einem neuen Trainer angehen würden. Thorsten Schulze-Eyßing hatte frühzeitig seinen Abschied verkündet und der TuS verpflichtete Jürgen Leifels, der bis zum Jahresbeginn noch den Liga-Konkurrenten SV Ararat Gevelsberg trainierte. Der neue Coach hat vor einigen Wochen nun auch endgültig seine Aufgabe begonnen, denn in der Rückserie hielt er sich als stiller Beobachter im Hintergrund. „Der Trainer hat ja schon ein bisschen Vorlauf, er konnte sich die komplette Rückrunde angucken, kennt die Namen der Spieler bereits und fängt eben nicht bei null an, das ist ein Vorteil“, so Parlow. Leifels bringt neue Ideen und Methoden mit, so werden beim Training neue Materialien verwendet, außerdem hat der Verein Eistonnen zur Regeneration besorgt.

Die Strategie

Unberechenbar wollen sie sein, die Hasslinghausener. In den bisherigen Testspielen tauschten sie Systeme und Positionen und das soll auch in der Meisterschaft passieren. „Wir wollen unseren Fans attraktiven, variablen und zeitgemäßen Fußball bieten“, sagt Co-Trainer Parlow. „Außerdem muss der Gegner ja nicht immer schon wissen, was wir vorhaben.“

Die Ziele

Die Entwicklung des TuS ist in den vergangenen Jahren positiv, Schritt für Schritt hat sich der kleine Club verbessert. Und auch in diesem Jahr soll es ein bisschen weiter nach oben gehen. „Unser Ziel ist es Platz acht zu erreichen“, erklärt Parlow. „Über Platz sieben würden wir uns sicher auch nicht beschweren. Wir haben in Hasslinghausen einen langfristigen Plan und wir sind da auf einem guten Weg.“

Die Liga

Als absoluter Favorit geht der FC Herdecke-Ende in die neue Spielzeit der Hagener Kreisliga A2. „Ich denke, dass das eine deutliche Sache wird“, so Parlow, der auch die beiden Sprockhöveler Teams SC Obersprockhövel II und TSG Sprockhövel II sehr stark einschätzt. „Ab Platz vier fängt dann das Mittelfeld an, und da befinden sich viele Teams auf Augenhöhe.“

Fußball? – Wir für Hasslinghausen!  Pressemitteilung vom 27. August 2018 

Am Samstag, dem 01.09.2018 startet um 10:00 Uhr das zweite WfH-Fußball-Jugendturnier am Sportplatz des Tus Hasslinghausen, Landringhauser Weg 49 in Sprockhövel. An zwei Spieltagen ermitteln 44 Mannschaften der F- bis zur D-Jugend einen würdigen Titelträger. Mit dabei sein werden u.a. alte Bekannte wie FSV Witten, TSG Herdecke, SSV Hagen, BW Voerde, TUS Haltern und SW Silschede.

Aber auch starke Teams aus Marl, Wuppertal, Essen oder Hohenlimburg werden versuchen, die vorderen Plätze zu sichern! Selbstverständlich werden Grillgut und gekühlte Getränke nicht fehlen und zu einem geselligen Treffen rund um den Jugendfußball gereicht. Gerne begrüßen wir Sie also am Wochenende in überregionaler Atmosphäre zu spannendem Ballsport und hoffentlich überraschenden Ergebnissen! 

Einhellige Meinung der Hasslinghauser-Jugendtrainer/in:„Wir gehen sicherlich mit realistischen Erwartungen in dieses Turnier... Dennoch wissen wir, was wir können und wollen bis zum Schluss oben dabei sein. Dieser Pokal fehlt uns noch!“

Lukas Brechtefeld 19.08.2018 - 21:13 Uhr  https://www.wp.de/sport/lokalsport/ennepetal/fsv-ii-verliert-punkte-und-kappel-id215128821.html

FSV II verliert Punkte und Kappel

 Foto: Jens Pommerenke / AirPictures.de        ----           Atakan Kilic (FSV Gevelsberg II) verzieht den Freistoß.

Haßlinghausen entführt mit 2:0-Sieg alle drei Punkte aus dem Stefansbachtal. Gelbrote Karte gegen Gevelsberger Spieler in der Nachspielzeit.       

Der TuS Haßlinghausen startet mit einem Auswärtssieg gegen Gevelsberger FSV-Reserve in die neue Saison der Fußball-Kreisliga A, Gruppe 2. „Unsere Leistung heute war in Ordnung“, beschreibt Jens Wiemann, Trainer des Gastgebers, „beide Mannschaften hatten Torchancen. Es war klar, dass die Mannschaft, die das erste Tor schießt, das Spiel gewinnt.“ Wiemann erläutert, dass Haßlinghausen spielerisch reifer agierte, „während wir kämpferisch besser waren.“

Sallami erzielt Gäste-Führung

„In den ersten 20 Minuten war Haßlinghausen besser, uns fehlte die Abstimmung, dann sind wir im Spiel gewesen“, beschreibt Wiemann die erste Hälfte. „In den ersten zehn Minuten haben wir drei hundertprozentige Torchancen gehabt“, sagt Christian Parlow, Co-Trainer und sportlicher Leiter der Gäste. Er stimmt somit der Meinung Wiemanns überein, dass Haßlinghausen zu Spielanfang tonangebend war.

Nach dem Seitenwechsel erzielt Mounir Sallami (51.) aus dem Gewühl heraus die Gäste-Führung. Anschließend hatte Gevelsberg Chancen zum Ausgleich gehabt. So trifft Marvin Franz den Pfosten.

In der Nachspielzeit kommt es dann zu einem Feldverweis für Gevelsberg und einem Elfmeter für die Gäste. „Haßlinghausen hat einen Konter gefahren, den wir im Strafraum gestoppt haben und der Schiedsrichter entscheidet auf Elfmeter. Den kann man auch so geben“, schildert Wiemann. Parlow pflichtet bei: „Das war ein ganz normales Foulspiel.“

Nachdem der Gevelsberger Marco Kappel bereits in der 77. Spielminute verwarnt wurde, hielt er sich nicht zurück und bekam für Meckern aufgrund der Elfmeterentscheidung die zweite Gelbe Karte und wurde mit Gelbrot vom Platz verwiesen.

„Das war heute ein verdienter Auswärtssieg“, ist Parlow überzeugt, spricht von einem „hochverdienten Sieg“ und gibt sich zufrieden. Unterdessen analysiert sein Pendant, woran die zweite Mannschaft von Gevelsberg noch zu arbeiten hat: „Wir müssen an unserer Chancenverwertung arbeiten.“ Außerdem wolle man bei der FSV-Reserve nun „von Spiel zu Spiel gucken“ – und ist überzeugt, dass man so die Punkte holen werde.

Lukas Brechtefeld 19.08.2018 - 21:13 Uhr